Auch wenn es keine genaue Definition davon gibt, was genau eine smarte City ausmacht, dass viel Technik in ihr steckt, das ist offenkundig. Und dass sehr viele Städte derzeit bestrebt sind, alles zu digitalisieren, was möglich ist, ebenso. Julia Watson, Architektin und Dozentin für Stadtdesign an der Harvard und der Columbia Universität, macht eine Art Gegenvorschlag: Sie hat über 20 Jahre die Welt bereist und ursprünglich „smarte“ Siedlungen erforscht. Smart deshalb, weil sie „funktionieren“ und dazu die Intelligenz der Natur nutzen. Ihr Plädoyer heißt, das beste aus alten Ideen heute wieder neu anwenden. Mehr Wurzeln als Sensoren.  

Wurzeln statt Sensoren, Feuchtgebiete statt Daten: Sind dumme Städte die echten Smart Cities? – Magazin – 1E9