Eigentlich fehlt nur noch die Zustimmung des Bundes, dann ist der Digitalpakt Schule beschlossene Sache. Was steckt hinter dem Pakt? Die Schulen in Deutschland sollen eine Bezuschussung von 5 Milliarden Euro erhalten, um diese „fit für digitale Bildung zu machen.“ (focus.de)

Doch der Digitalpakt Schule erhält nicht nur Zustimmung. In einem offenen Brief kritisiert jetzt das „Bündnis für Humane Bildung“, es sei falsch, „Konzepte nur an Digitaltechnik und zentralisierten Strukturen festzumachen.“ (bildungsklick.de)

Sollte außerdem der Plan fehlen, Laptops, Tablets und Co. „konstruktiv im Unterricht einzubringen, bliebe die Infrastrukturförderung wirkungslos“. Vielmehr sollte der Pakt also auch Schulungen für die Lehrer beinhalten, die Geräte sinnvoll in den Unterricht zu integrieren (netzpolitik.de).

Was bedeutet der Digitalpakt also genau für Lehrer und Schüler an den Schulen? „Schadet die Technologie mehr, als sie nützt?“ Und sind die Eltern in Zukunft nur noch wenig oder gar nicht mehr für die Medienerziehung ihrer Kinder zuständig? Oder sollte grundsätzlich der Fokus bei den Lernmaterialen immer noch auf Stift und Papier anstatt auf Tablet und Smartphone liegen?

Diskussion:

Interview (Audio): „Welche Auswirkungen hat der Digitalpakt Schule auf die deutschen Schulen? Geht er in die richtige Richtung?“ (Quelle: deutschlandfunk.de)

Artikel: „Digitalisierung an Schulen: Digitalpakt stockt, Aufklärung verlangt.“ (Quelle: heise.de)

Artikel: Auch die Eltern sind in der Medienerziehung ihrer Kinder enorm gefragt. (Quelle: scout-magazin.de)

Artikel: „Stift oder Tablet? Der Diskurs um die Digitalisierung in der Schule.“ (Quelle: frühe-Bildung.online)

Artikel: „Wir wollen keine kleinen Nerds produzieren, aber die frühe Prägung für logisches Denken ist sehr wichtig“, so die Professorin für Design an der Universität der Künste in Berlin, Gesche Joost. (Quelle: berliner-zeitung.de)

 

Beitrag aus dem Newsletter:
Digital:Gut:Leben 17/07