Wie gelingt kirchliches Leben in der Verbindung digital und analog? Antworten auf diese Frage will die Bischöfliche Medienstiftung der Diözese Rottenburg-Stuttgart jetzt mit bis zu 30.000 Euro fördern.

Während der Corona-Pandemie ist das „Social-distancing“ zu einem der zentralen Begriffe geworden. Das, was das Mensch-Sein ausmacht, war und ist bis heute nur reduziert möglich: die direkte, menschliche Begegnung. Kommunikation und Austausch sind vielfach ins Digitale verlagert worden; das galt und gilt auch für die Kirche und das kirchliche Leben vor Ort. Gleichzeitig haben die Kirchen während Corona einen Digitalisierungsschub erlebt: vielen Gemeinden ist es gelungen, digitale Verkündigungsformate einzurichten und zu etablieren.

Die Corona-Krise zeigt, wie hilfreich digitale Angebote sein können – doch hierbei soll es nicht bleiben. Nun gilt es, beides zusammenzuführen: Analoge Begegnung und digitale Kommunikation. Zu diesem Zweck schreibt die Medienstiftung der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine Projektförderung aus: Ab sofort und zunächst bis Sommer 2021 können katholische Gemeinden, kirchliche Einrichtungen, Dienste, Verbände oder Initiativen aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart ihre Projektidee bei der Medienstiftung einreichen. Nähere Informationen sind in der Ausschreibung zu finden.