Eigentlich eine ganz angenehme Vorstellung: Bei unseren Bemühungen um eine gesunde Lebensführung erhalten wir Begleitung. Ein Assistent gibt uns Empfehlungen in Sachen Bewegung und Ernährung. Das einzige was wir tun müssen: Einen Fitness-Tracker am Arm tragen, eine personalisierte Fitness-App abonnieren – und die Fotos unserer Mahlzeiten hochladen. Und schon sind wir im Austausch; wahrscheinlich ist nicht immer klar, ob mit einem Bot oder der Ernährungsberaterin. Weniger angenehm wird das Ganze spätestens dann wenn klar wird, unter welchen Bedingungen die studierte Ernährungsberaterin arbeitet und dass die Daten nicht nur an facebook, sondern beispielsweise auch an eine Krankenversicherungsgesellschaft verkauft werden. So geschieht es jedenfalls in Indien. Wo es noch kein zeitgemäßes Datenschutzgesetz gibt.

[1e9.community]_Verkaufte Daten, digitale Fließbandarbeit und Regierungstreue – Die Welt der indischen Gesundheits-Apps