Am 12.03. war der “Tag der Internetzensur”, in Deutschland ist per Gesetz die Meinungs- und Pressefreiheit geschützt. Hier wird strengstens darauf geachtet, dass unter den Bedingungen unserer Gesetze keine Inhalte zensiert werden. Auch nicht im Internet. In der Diskussion um das “Netzwerkdurchsetzungsgesetz” im letzten Jahr, ging es vor allem auch um Zensur, wann diese vorherrscht und wann Inhalte wegen Beleidigungen oder anderer Verstöße gelöscht werden müssen. Geht man einmal über die Grenzen von Deutschland hinaus, wird das Thema Zensur ganz anders behandelt. Vor allem in Russland und China haben es Journalisten und Blogger sehr schwer einfach ihre Meinung im Internet kundzutun (heise.de). Die Regierung überwacht streng, welche Inhalte veröffentlicht werden und greift schnell ein, wenn Inhalte, die nicht im Sinne der Regierung sind, im Netz erscheinen. Reporter ohne Grenzen hat zum Tag der Internetzensur ein Schlupfloch in den entsprechenden Ländern gefunden, wie zensierte Texte doch noch Gehör bekommen (sueddeutsche.de).

 

Diskussion:

Artikel: Kreative Aktion gegen Zensur: Medienfreiheit ist in autoritären Regimen kaum vorhanden – Musik-Streamingdienste schon. Mit einer kreativen Aktion will „Reporter ohne Grenzen“ am Tag der Internetzensur die Zensur in Ländern wie China, Ägypten und Usbekistan umgehen. Mehr dazu auf netzpolitik.org 

Artikel: Die Medien und das Internet in Russland werden seit einigen Jahren immer härter kontrolliert. An ihre Grenzen stoßen die russischen Geheimdienste ausgerechnet bei den großen Datensammlern: Bei Google, Facebook und Twitter. Mehr lesen Sie auf deutschlandfunk.de