Facebooks Wissen speist sich nicht nur aus den Aktivitäten der Nutzer*innen auf Facebooks eigenen Seiten: Unzählige Informationen werden gesammelt, indem andere Seiten „Facebook-Buttons“ benutzen. Der Button ermöglicht, mit einem Klick den Seiteninhalt direkt bei Facebook zu teilen oder zu liken. Das wird nun schwerer.

Im konkreten Fall hat ein Modehändler seine Seite so gestaltet, dass Besucher*innen die Artikel mit einem Klick auf den Button bei Facebook liken konnten. Doch selbst wenn sie das nicht getan haben und gar nicht bei Facebook angemeldet sind, wurden zahlreiche Informationen durch den eingebundenen „Button“ gesammelt: Verweildauer, Gerät, Browser,…

Selbstverständlich genug Daten für Facebook, um ein Profil von Personen für Werbezwecke zu erstellen, die nie bei Facebook registriert waren – aber auf zahlreichen Seiten unfreiwillig durch den Button überwacht wurden.

Nun hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Nutzer*innen über solche Buttons informiert werden müssen.