„Augmented Reality“, also erweiterte Realität, ist für viele ein Begriff, der mit Gamern, Digitalfreaks und vor allem mit Entertainment in Verbindung gebracht wird. Doch dahinter steckt bereits sehr viel mehr: So hat ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Aachen eine neue „Datenbrille für Rettungskräfte“ entwickelt, „um Ersthelfern vor Ort Hilfestellung bei ihren Einsätzen zu leisten.“ Der Träger bekommt über einen kleinen Monitor auf dem Brillenglas relevante Informationen eingeblendet, zum Beispiel, wer am dringendsten Hilfe benötigt. Außerdem können per Live-View „sogenannte Telemediziner hinzugeschaltet werden, die Handlungsanweisungen geben und Ferndiagnosen stellen.“ (wdr.de)

Könnte so die Zukunft der Rettungseinsätze aussehen? Und wird die erweiterte Realität durch Datenbrillen auch in anderen Berufen immer mehr an Bedeutung gewinnen, also nicht nur im Entertainmentbereich, sondern auch im „ernsten Leben“?

Diskussion:

Artikel: Die neue „Google Glass Datenbrille richtet sich explizit an Unternehmen und soll dem Träger bei der täglichen Arbeit helfen“, sowohl im Gesundheitswesen als auch in anderen Sektoren. (Quelle: golem.de)

Video: „Eintauchen in die erweiterte Realität“. (Quelle: ardmediathek.de)

Artikel: So nützlich und zukunftsweisend diese Technologie auch sein mag, die Augmented Reality birgt Gefahren in puncto Datenschutz, „denn viele Dienste, die AR nutzen, bezahlen wir mit unseren Daten.“ (Quelle: huffingtonpost.de)

Hintergrundinfos:

Artikel: Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen virtueller (virtual) und erweiterter (augmented) Realität. (Quelle: augment.com)

 

Beitrag aus dem Newsletter:
Digital:Gut:Leben 17/08