Für die Forschung zum Coronavirus hat das Robert-Koch-Institut eine Datenspende-App entwickelt; diese hat nichts zu tun mit der geplanten Corona-Tracing-App. Es geht darum, möglichst viele Daten von Bürgern zu sammeln, um Muster rund um Virus und Krankheitsverlauf zu erkennen. Schnittstelle für die Daten sind Fitnessarmbänder und Smartwatches. Mit dem Projekt „Faster than Corona“ gibt es ein zweites Projekt dieser Art, das Daten über eine digitale Plattform sammelt.

http://www.corona-datenspende.de

https://fasterthancorona.org/

Im Interview erläutert die Mit-Initiatorin von „Faster than Corona“, Cinthia Briseno, wie dieses Projekt funktioniert:

[algorithmenethik]_Wie Bürger durch Datenspende zur Coronavirus-Forschung beitragen können

Die Datenschutzkonferenz (DSK), gemeinsames Gremium der Landes- und Bundesdatenschutzbehörden, hat einen Beschluss zur Erlaubnis der breiten Einwilligungen bei Datenspenden für die medizinische Forschung gefasst.

[handelsblatt.com]_Datenschützer erlauben erstmals breite Einwilligung bei Datenspende

Das eine soll mit dem anderen verbunden werden: Die Fraunhofer-Gesellschaft will Know-how zuliefern und weiterentwickeln, damit bei der Tracing-App die Zusatzfunktion „Datenspende“ integriert werden könne. Und dies trotzdem oder obwohl die Fraunhofer-Gesellschaft bei der Tracing-App eine andere Variante als die Bundesregierung befürwortet hatte.

[www.heise.de]_Nationale Corona-App: Fraunhofer will Datenspende-Funktion zuliefern