In Zeiten von Social Distancing suchen Menschen nach Gesprächspartnern. In den USA ist das beispielsweise auch der Chatbot „Replika“. Mit ihm soll die Einsamkeit vertrieben werden, ein echtes Gespräch kommt dabei aber nicht zustande. Sogenannte Conversational AI ist aber in der ganzen Tech-Branche ein Trend; die neueste Entwicklung in diesem Bereich hat Facebook vor ein paar Wochen vorgestellt, es ist der Chatbot mit Namen Blender. Laut Facebook handelt es sich zunächst um ein Forschungsprojekt, das nur für die Entwicklercommunity freigeben ist. Erste Ergebnisse zeigen, dass hier tatsächlich noch viel zu tun ist; denn der Chatbot hat auch rassistische Äußerungen und fake news im Angebot.

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Replika gibt es schon seit 2015, erfunden haben soll ihn eine Frau namens Eugenia Kuyda, deren bester Freund bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Sie hat den Bot mit Chats zwischen ihr und ihrem Freund gefüttert und so den Verstorbenen digital weiterleben lassen. Der Beitrag, zu Beginn des Jahres im Focus erschienen, gibt einen Einblick in die Welt von Replika und fragt, was passieren kann, wenn Menschen ihr Leben mit einem verständnisvollen Chatbot-Freund teilen.

[focus.de]_Replika – Ein Chatbot als Sozialkontakt